ØSTERSKOV 2000

 

Rückblick auf die Monate Januar bis April 2003

Januar und Februar 
stürmische Winde verhinderten viele Ausfahrten mit dem Kleinboot auf die Ostsee. Die glücklichen Angler, die ruhige Tage erwischten, haben reichlich Fische gefangen. 

Die Durchschnittsgröße lag bei 1- 4 Kg, aber auch Dorsche von 7 Kg und mehr wurden häufig gefangen. 

Der größte Dorsch war 1,29 lang, wog 24.5 Kg und wurde am 14. Februar auf Pilker gefangen. 

 

großer Dorsch - glücklicher Angler

Der Dorsch brachte bei einer Länge von 1,29 Meter beeindruckende 24.5 Kg auf die Waage.

 

Am fängigsten waren Pilker und Beifänger in dunklen Farben. Angler, die Ihre Pilkmontage in dem kalten Ostseewasser langsam geführt haben, waren besonders erfolgreich. 

Die besten Fangplätze befanden sich südlich des Waldes von Fredmose in einer Tiefe von 19 – 26 Meter. 

Die Meerforellenangler, die von Langelands Küsten fischten, hatten in Januar und Februar wenig Erfolg. Es gab im Januar eine Periode von 10 Tagen mit milden Temperaturen, in der Meerforellen gefangen wurden. 

Allerdings waren es meistens kleine Forellen, so genannte Grönländer. Die schlechten Ergebnisse sind sicher auf das kalte Wasser und die fehlende Nahrung im Uferbereich zurückzuführen. 

Auch das Brandungsangeln auf Dorsch und Plattfisch wurde durch das kalte Wasser stark beeinträchtigt. Wenn sich mal ein Dorsch am Wurm vergriff, war er meistens untermassig. Plattfische wurden fast gar nicht gefangen, da sie in tieferem Wasser mit dem Laichen beschäftigt waren. 
 

 

März 
Die ersten beiden Märzwochen waren sehr stürmisch. Doch dann setzte sich plötzlich
der Frühling durch. 

Eine konstante, sonnige Wetterlage mit wenig Wind sorgte für volle Kisten der Bootsangler. 

Fast jeden Tag wurden von unseren Gästen viele Dorsche gefangen. Der schwerste Fisch im März wog 8,9 Kg.

Auch die Küstenangler profitierten von dem Wetterumschwung. In der dritten Märzwoche wurden viele und zum Teil große Forellen gefangen. Die größte Forelle war 72cm lang und wog 4.3 Kg.
 

ein guter Fangtag auf Süd-Langeland

Eine konstante, sonnige Wetterlage mit wenig Wind sorgte für volle Kisten der Bootsangler.

 

Leider hielt sich das Wetter nicht lange, zum Ende des Monats herrschte wieder Wintereinbruch mit eisig kaltem Nordost Wind und Nachtfrost.  

April
Der starke Nord – Nordost Wind machte das Kleinbootangeln an vielen Tagen unmöglich. 

An Tagen mit weniger Wind wurden auch gute Dorschfänge gemacht. 

Aber die Sicherheit geht vor, und kein Dorsch ist es Wert, dass sich der Bootsangler in Gefahr begibt und womöglich sein Leben riskiert. 

Das Meerforellenfischen wurde Mitte des Monats wieder ergiebiger, da sich das Wasser auf ca.6 Grad erwärmt hat. 

Stichlinge, Sandspierlinge, Garnelen usw. zogen ins flache Wasser und sorgten für ein reiches Nahrungsangebot für die Meerforellen. 

Die Fänge der Brandungsangler wurden auch wieder besser. Die meisten Dorsche hatten eine Länge von 35 – 45 cm. Die Plattfischfänge stiegen auch, allerdings waren fast alle Fische, bedingt durch das Laichgeschäft, noch sehr dünn und mager im Fleisch.
 

Kliesche - gefangen auf Wattwurm

Plattfischfänge stiegen auch

 

März Forelle von 72cm - 4.3Kg

Die größte Forelle war 72cm lang und wog 4.3 Kg.

 

 

 

Fazit: 
Entgegen aller Negativschlagzeilen über die Dorschbestände der Ostsee, fängt die Saison 2003 mit sehr guten Dorschfängen an. 

Und es gibt einen guten Grund, optimistisch auf die kommenden Monate zu blicken. Die Schleppnetzfischerei in der Ostsee auf Dorsch wurde durch einen EU – Beschluss für die nächsten 12 Wochen verboten. 

Der Ostseeangler wird auch in Zukunft noch in den Genuss von selbst gefangenem Dorsch kommen.

Brandungsangler beim Wurf

Die Fänge der Brandungsangler wurden auch wieder besser.

 

 

 

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