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Sommer 2006
auf einen
kalten Winter folgt häufig
ein schöner Sommer. Dieses Jahr sollten sich die Prognosen einiger
Wetterfrösche bewahrheiten und so stellte sich nach einem kurzen
Frühling ab Juni der Hochsommer mit Temperaturen bis 32 Grad ein.
Während einige
Urlauber es vorgezogen haben, das Angelboot gegen Sonnenschirm und
Liege einzutauschen um sich an einem der zahlreichen Sandstrände der
Insel am regen Strandtreiben zu beteiligen, zog es viele Petrijünger
zum fischen auf den Langelandbelt.
Ähnlich heiß
wie die Lufttemperaturen, waren häufig auch die Fänge vom Kleinboot.
Wie zu dieser Jahreszeit üblich, konzentrierte sich die
Dorschfischerei überwiegend auf Tiefen von 18-26 Meter.
Prächtige
Dorsche, die sehr oft als Dubletten ins Boot kamen, waren der Lohn
fürs schwitzen und den meist ungewollten Sonnenbrand.
Die kapitalen
Sommerdorsche von über
einem Meter Länge haben sich in diesem Jahr zwar nur selten gezeigt,
aber es wurden sehr viele Ostseeleoparden von 80-95cm gefangen.
Die
Durchschnittsgröße lag bei guten 50-70cm und fast alle Angler konnten
gute Fangerfolge vorweisen.
Neben den
klassischen, fängigen Pilkmontagen mit Beifänger haben in diesem Jahr
auch die so genannten ,,Dorschbomben,, aus der Produktion der Firma
Blitz Pilker ihre mitunter extreme Fängigkeit eindrucksvoll unter
Beweis gestellt und sich sogar, bei anfangs noch etwas skeptischen
Meeresanglern, einen festen Platz im Angelkoffer erobert.
Besonders an
Tagen, an denen die Fische einem langsam geführten Ködern mehr
Beachtung schenkten, räumten die Dorschbomben mächtig ab.
Die Freunde des
Plattfischangelns kamen ebenfalls voll auf ihre Kosten und fingen den
ganzen Sommer viele Flundern, große Klieschen und teilweise auch
echte Schollen in Größen bis 54cm.
Beifänge von
Wittlingen, Makrelen und Shellfischen sorgten für Abwechslung an der
Angel und in der Küche.
Ein weiterer
,,Sommergast,, der seit vielen Jahren in großen Schwärmen die Ostsee
aufsucht, ist die Meeräsche.
Die meisten
Angler haben welche gesehen, aber nur wenige konnten ein Exemplar
dieses Fisches fangen.
Das sich Geduld
auszahlt und es mit der richtigen Taktik, Ehrgeiz und etwas Glück
möglich ist, bewies unser Gast Siegfried Pittner.
Nach 2 Tagen
ohne Fischkontakt, hatte er am 3ten gleich mehrere Bisse zu
verzeichnen und konnte eine Meeräsche landen.
Der Fisch hat
die Brotflocke nur 5 Meter vom Ufer im knietiefen Wasser genommen.
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