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Angeln
Langeland Herbst 2005
Noch
hält sich der Winter auch auf Langeland hartnäckig, aber er wird
nicht mehr lange andauern.
Der Frühling
ist auf dem Vormarsch und
die kalten Tage werden in naher Zukunft der Vergangenheit
angehören.
Um die
Vorfreude auf die bevorstehende Angelsaison zu steigern, lesen Sie
hier einen kleinen Rückblick vom vergangenen (fischreichen) Herbst
2005.
Die
Dorschangelei vom Kleinboot verlagerte sich mit kühler werdendem
Wasser wieder in flache Regionen von 3 - 7 Meter.
Auch im Herbst
2005 waren Gummifische in 12cm, montiert am 17 Gramm Bleikopf,
allererste Wahl und kleinen Pilkern in 20-40Gramm deutlich
überlegen.
Als extrem
fängige Dekore haben sich wieder einmal die Farben braun und
orange/schwarz erwiesen.
Diese beiden
Varianten kommen den Strandkrabben, der Hauptnahrung der Dorsche zu
dieser Jahreszeit, sehr nahe und sind daher zu Recht die Topköder
Nr.1
Die
marmorierten Bartelträger waren im Durchschnitt 50 bis 75cm
lang.
Die größten
Fische brachten es auf knapp 90cm und sorgten für spannende Drills
und glückliche Angler.
Als häufiger
Beifang gingen Flundern in Größen von durchschnittlich 50 cm auf die
Gummifische der Bootsangler und in einem Fall sogar auf die
Garnelenimitation eines Fliegenfischers.
Vom Boot aus
waren Tagesfänge von 2-3 Plattfischen pro Angler gar nicht mal selten
und stellen einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, das die
langeländischen Gewässer über einen sehr starken Flunderbestand
verfügen, der durch die sehr guten Dorschfänge, meistens unbemerkt
bleibt.
Das
Brandungsangeln mit Wattwurm brachte am Tage bei auflandigen Winden
gute Fangergebnisse bei den Plattfischen.
Die meisten
Dorsche, die sich an den Würmern der Brandungsangler vergriffen,
waren leider sehr klein oder mit 38cm gerade massig.
Um die kleinen
Fische nicht zu verangeln,
griffen einige Brandungsangler zur Spinnrute und haben tagsüber mit
langsam geführten Wobblern in rot/schwarzer Färbung prächtige
Küstendorsche bis 80cm gelandet.
Auch beim
Meerforellenfischen von der Küste, hatten die Watangler mit der
Fliegen - oder Spinnrute gute Erfolge und haben, neben den
allgegenwärtigen Küstendorschen, viele blanke Fische von
meistens 40 bis 50cm gefangen.
Einige starke
Überspringer bis 68cm und
korpulente Regenbogenforellen wurden aber auch, besonders von den
Fliegenfischern, zum Anbiss überzeugt.
Überhaupt war
das Fischen mit der Fliege im letzten Herbst an vielen Tagen
wesentlich effektiver als das klassische Spinnfischen mit Blinkern
und Küstenwobblern.
Speziell die
Woche zwischen Weihnachten und Silvester hatte es in sich und eine
Gruppe fliegenfischender Hamburger hat, trotz Wintereinbruch mit
Minusgraden und Schneeverwehungen, den Weg an die Hotspots der Küste
gefunden und gleich mehrere feiste Steelheads und Meerforellen mit der
BALTIC ECW überlistet.
Insgesamt
betrachtet verlief die Saison 2005 äußerst erfolgreich und zeigt, das
Langeland für jeden Angler zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten hat
und eine Reise wert ist.
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