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Das
Jahr 2004 geht zu Ende und es wird Zeit, auf eine fischreiche Saison
zurückzublicken.
März -
Mai:
Die
Dorsche kamen früh in Beißlaune und die Bootsangler waren mit Ihren
Fängen sehr zufrieden.
Nach der
Laichzeit wurden die meisten Fische in Tiefen von 3 - 10 Meter mit der
Spinnrute gefangen. Die Durchschnittsgröße lag bei 2Kg.
Die Meerforellen
Frühjahrssaison verlief insgesamt sehr zufrieden stellend.
Durch die
schwankenden Wetterbedingungen war es allerdings so, dass an manchen
Tagen nichts, und an anderen Tagen gleich mehrere Fische von einem
Angler gefangen wurden.
Die beste Periode
war zweifelsfrei die Woche vom 13. - 20.März. Nachdem es in den Wochen
zuvor
konstant kalt war, hatte sich in dieser Woche mildes, frühlingshaftes
Wetter durchgesetzt und für jede Menge Bisse an den Ruten der
Küstenangler gesorgt.
Die größten
Meerforellen waren 70 und 74cm lang.
Die Hornhechte
waren von April bis Juli auch sehr zahlreich vertreten und bescherten
vielen Anglern einen heißen Tanz an der leichten Spinnrute.
Ungewöhnlich war,
dass sogar Ende Oktober von der Küste aus, noch vereinzelt Hornhechte
in erstaunlichen Größen gefangen wurden.
Juni -
September:
Die ganzen
Sommermonate waren, wie
schon die Jahre zuvor, von hervorragenden Dorschfängen geprägt.
Die Dorsche
hielten sich in der warmen Jahreszeit in Tiefen von 19 - 26 Metern auf,
und bildeten mittlere bis große Schwärme.
Da sich die
Dorsche den Sommer über an den zahlreichen Krebsen satt gefressen
haben, waren Pilker in rot/schwarz und Beifänger in rötliche bzw.
braunen Farbtönen die allerbeste Wahl.
Sehr erfreulich
war auch das hohe Durchschnittsgewicht der Fische, die allermeisten
Dorsche waren 55 - 70cm lang und wogen zwischen 2 und 3.5 Kg.
Fast täglich
wurden vom Kleinboot aber auch Dorsche über 80cm gefangen, die größten
Exemplare maßen 90cm.
Ein besonderer
Fang gelang einem Bootsangler am 9.Juli. Ein Lengfisch von 83cm und
3.3Kg stürzte sich auf den 75Gramm Pilker von Dieter Zukale.
Lengfische sind
im Langelandbelt zwar selten, werden aber regelmäßig, meistens über
tieferem Wasser beim Pilken, gefangen.
Auch die
Plattfischbestände in den langeländischen Gewässern haben sich weiter
verbessert, was dazu führte, das den ganzen Sommer bis in den Dezember
hinein viele Flundern bis 55cm und große Klieschen, teilweise als
Dubletten ins Boot geholt wurden.
Oktober -
Dezember
Die positive
Tendenz, die schon das ganze Jahr über herrschte, setzte sich auch in
den Herbstmonaten fort… viele, viele Dorsche die ab Oktober am
allerbesten in Wassertiefen von 3 - 6 Metern gefangen wurden.
Wesentlich besser
als leichte Pilker fingen kupferne Blinker und 12cm Gummifische am
20Gramm Bleikopf. Dazu noch die richtige Rute mit viel Gefühl und der
Erfolg war so gut wie garantiert.
Wer glaubte, dass
im Flachen nur kleine Dorsche gefangen werden, der wurde eines Besseren
belehrt.
An manchen Tagen
lag die Durchschnittslänge bei erstaunlichen 70cm und auch Fische von
80 und mehr Zentimetern waren keine Ausnahmen.
Davon, dass die
Dorsche manchmal extrem dicht am Ufer standen, profitierten natürlich
auch die Küstenangler.
Während an
anderen Ostseerevieren teilweise über schlechte Dorschfänge von der
Küste geklagt wurde, verging auf Langeland fast kein Tag, an dem nicht
wenigsten ein paar Dorsche zwischen 50 und 70cm vom Strand gefangen
wurden.
Am 2.November war
der größte Küstendorsch stattliche 79cm, wog 4.7Kg und ließ an diesem
Tag so manchen Pilkangler blass werden.
Alle Dorsche
wurden sowohl mit 12 Gramm Blinkern, als auch mit Küstenwobblern
gefangen.
Die wenigen
Meerforellenangler, die in den Herbstmonaten auf Langeland fischten,
wurden mit vielen Forellen und natürlich Dorschen belohnt.
Der Oktober war
noch eher durchwachsen mit sehr vielen untermassigen Fischen, aber ab
November wurde die Meerforellenfischerei besser.
Die meisten
blanken Fische waren zwischen 40 und 55cm lang und oft fing der Angler
mehrere Fische an einem Tag.
Der Angler, der
konsequent auf Forellen fischte, bekam auch jeden Angeltag seine Bisse.
Häufig gehörten
Tobiasfische zur bevorzugten Beute der Meerforellen. Wählte der Angler
die richtige Kopie aus seiner Köderbox, so blieb der Erfolg selten aus.
Der Fang eines
blanken Fisches von 68cm und 3.8Kg gelang am 5.Dezember und macht
deutlich, das auch in den Wintermonaten große Fische an der Küste
unterwegs sind und mit etwas Glück, Geduld, Konzentration und Ausdauer
auf die Köder der Watangler beißen.
Das Heiligabend,
und die dazugehörige Bescherung für den Meerforellenangler nicht
unbedingt am 24.Dezember sein muss, zeigt dieses Beispiel:
Jeder
Meerforellenangler träumt davon, irgendwann einmal die ,,ganz Große,,
am Band zu haben… eine Meerforelle jenseits der 80cm.
Auf Langeland ist
so ein Traum am 13. Dezember 2004 um 16.30 Uhr in Erfüllung
gegangen.
Während halb
Deutschland im Lottofieber war, hat Stefan mit 6 Richtigen + Zusatzzahl
den Jackpot geknackt.
Allerdings nicht
mit 25Mio. Euro, sondern
in Form eines Silberbarren der Größe XXL.
Nach 25minütigen,
spektakulären Drill und teilweise 40 Meter langen Fluchten ist es Ihm
gelungen, einen Überspringer zu fangen, den man wohl als Fisch des
Lebens bezeichnen kann.
Die
beeindruckenden Masse der Riesenforelle:
7.8Kg ,,Danish Dynamite,, verteilt auf gut gewachsenen 86cm Länge.
Diese Forelle ist
ein Beispiel dafür, was für gewichtige Silberschätze an Langelands
Küsten möglich sind und sollte Motivation für andere Angler sein, auch
weiterhin an den ,,Jackpott,, zu glauben.
Wir wünschen
allen Besuchern
unserer Webseite ein besinnliches
Weihnachtsfest und ein fischreiches
Jahr 2005.
Wir würden uns freuen, Sie auch
im kommenden Jahr als
Gäste begrüßen zu dürfen.
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