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Der Wettergott hat es den Anglern, die in
diesem Frühjahr auf Langeland waren, wirklich nicht leicht gemacht.
Erst gab es den lang anhaltenden Kälteeinbruch
von Februar bis Mitte März, der für eisig kaltes Wasser sorgte und
den Meerforellenanglern wenig Fisch bescherte.
Danach sorgten ungünstige Winde bei den
Bootsanglern für viele
Ausfalltage.
Trotzdem wurden an einigen wenigen Tagen mit
guten Bedingungen schöne Fische gefangen.
Aufgrund der sehr niedrigen Wassertemperaturen
begann die eigentliche Meerforellensaison erst Ende März, von da an
wurden viele Forellen gefangen.
Besonders Wobbler in grellen Farbtönen brachten
oft den ersehnten Erfolg.
Auch Küstendorsche in guten Größen wurden ab
und zu vom Strand gefangen.
Vom Boot war die Fischerei Anfang des Jahres
auch schwierig. Das kalte Wasser und das Laichgeschäft der Dorsche
hemmte die Beißfreude enorm.
Zu diesem Zeitpunkt brachte das
Naturköderfischen mit Wattwurm die meisten Fische.
Ende März war die Laichzeit vorbei und die
Fänge wurden deutlich besser.
Beim Pilken in Tiefen von 18-24 Metern bissen
zahlreiche Dorsche bis 95cm.
Blaue und Silberne Pilker waren am
erfolgreichsten, da der Hering zur Hauptnahrung der marmorierten
Räuber gehörte.
Seit Mitte April stehen die Dorsche wieder
verstärkt im Flachwasser auf 4-10 Metern, wo sie Krabben, Kleinfisch,
Garnelen usw. fressen.
Köder Nr.1 ist jetzt der Gummifisch in
verschiedenen Farben.
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